Bauen und Sanieren

Um den fortschreitenden Klimawandel entgegenzuwirken, ist es notwendig, gut durchdachte und ökologische Gebäude im Bereich des Neubaus und der Sanierung zu konzipieren. Die heute zugänglichen technischen Möglichkeiten des Gebäude- und Baustoffsektors erlauben es mit unterschiedlichen Baumaterialien nachhaltig, ökologisch und wirtschaftlich zu gestalten bzw. zu revitalisieren. Neben einem immer geringer werdenden Energieverbrauch moderner Gebäude für die Warmwasserbereitung und den Heizwärmebedarf gilt es, Baustoffe mit einem kleineren ökologischeren Rucksack einzusetzen. Dies wirkt einem steigenden Materialaufwand im Neubau und der Sanierung entgegen, und wertvolle Rohstoffe können nach Ende ihrer Nutzungsdauer wieder verwertet werden.

Ökologisches Bauen und Sanieren sollte einem durchdachten Prozess folgen.

Dem Anfang jeden Projektes liegen verschiedene Ausgangssituationen zugrunde. Ob es der Neubau oder der dringende Sanierungsbedarf eines in Gemeindeeigentum stehenden Gebäudes ist, muss zuallererst eruiert werden, ob und wie ein bestehendes Problem gelöst werden soll. Dazu müssen Ideen hervorgebracht werden, welche den Sinn und Zweck des Bauvorhabens beschreiben.

Die Schaffung von Rahmenbedingungen durch einen Gemeinderatsbeschluss stärkt das Bekenntnis der Gemeinde zu einer ökologischen und energieeffizienten Bauweise. Im weiteren Prozess wird das umzusetzende Projekt so weit entwickelt, dass grundlegende Kriterien für die Planung festgelegt werden. Durch Planungswettbewerbe mit ausgewählten und erfahrenen Architekten wird die Ideenfindung angeregt, um dadurch eine bauökologisch optimierte Projektgrundlage zu schaffen.

Im nächsten Schritt kann unter Beachtung des Bundesvergabegesetzes (BVerG) die Ausschreibung der zu erbringenden Leistungen und Miteinbeziehung ökologischer Kriterien zur Materialauswahl abgewickelt werden.

Im vorletzten Schritt ist eine kontinuierliche Überwachung und Kontrolle des Projektes zu gewährleisten, damit die Nachhaltigkeit und die Einhaltung von Umweltvorgaben bei Bauarbeiten sichergestellt ist.

Da sich der Anteil der laufenden Kosten während der Nutzungsphase je nach Art des Gebäudes mit ungefähr 60 – 80 % an den Gesamtkosten bemerkbar macht, sollte sich der letzte Prozessschritt mit der Errichtung eines Monitoringsystems und der Erstellung eines Wartungsplanes befassen. Hierdurch kann unter Miteinbeziehung einer kontinuierlichen Feinabstimmung im technischen Betrieb eine Minimierung bzw. Optimierung der laufenden Kosten erzielt werden.

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