Klimawandelanpassung

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Gemeinden bekommen die Auswirkungen besonders drastisch und auf unterschiedlichen Ebenen zu spüren. Klimawandelbedingte Naturgefahren werden immer häufiger: Hochwässer, Murenabgänge, Starkniederschläge, Hitze, Trockenheit, Stürme, Hagel, Spätfrost oder Erkrankungen von Wald- oder Wiesenbeständen aufgrund der Massenvermehrung von Schädlingen.

Durch eine rechtzeitige Anpassung an die sich ändernden klimatischen Bedingungen ist es jedoch möglich, Schäden zu vermeiden und Chancen bestmöglich zu nutzen.

Klimaschutz und Klimawandelanpassung schließen einander dabei nicht aus, sondern ergänzen sich: Je erfolgreicher der Klimaschutz vorangetrieben wird, desto weniger Klimawandelanpassung ist notwendig.

Ziele und Handlungsempfehlungen:

  • Schritt 1: Schaffen Sie Bewusstsein für das Thema in Ihrer Gemeinde
    Informieren Sie Ihre Gemeindemitarbeiter/innen über das Thema Klimawandelanpassung. Als kompakte Einführung eignet sich beispielsweise der Kurz-Film „Packen [passen] wir’s an“. Zusätzlich eigenen sich die Klima-Tipps ideal für Ihre Gemeindezeitung. Grafisch ansprechend wird gezeigt, was es im Sinne eines klimafreundlichen Alltags zu beachten gilt.
  • Schritt 2: Nutzen Sie unser Netzwerk
    Die Energie Agentur Steiermark unterstützt Sie gerne bei Ihren Fragen und Anliegen zum Thema Klimawandelanpassung und kann hierfür auf ein breites Netzwerk an Expertinnen und Experten aus der Praxis zurückgreifen. Wir freuen uns auf ein gemeinsames, unverbindliches Erstgespräch!
  • Schritt 3: Erkennen Sie die Chancen von Anpassungsprojekten
    Neben den Tipps und Informationen, die wir Ihnen sehr gerne anbieten, können Sie auch die virtuelle Gemeinde des Umweltbundesamtes erforschen und sich über Anpassungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Gemeindebereichen informieren.
  • Schritt 4: Binden Sie die Bürger/innen Ihrer Gemeinde ein
    Zusätzlich zu entsprechenden Informationen in Ihrer Gemeindezeitung können Bürgerinnen und Bürger auch im Zuge von Beteiligungsprozessen, Workshops, Befragungen oder Informationsveranstaltungen in Projekte integriert werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden dadurch nicht nur ein Teil des Projektes, sondern auch Ihre lokale/regionale Identität gestärkt.
  • Schritt 5: Setzen Sie konkrete Anpassungsmöglichkeiten um
    Sie haben eine Idee für ein Klimawandelanpassungsprojekt, bräuchten aber noch die ein oder andere Information (z.B. Förderungen)? Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Weiterführende Informationen

Förderungen

Vorzeigeprojekte

Fragen & Antworten

⁠Klima⁠ ist der mittlere Zustand der ⁠Atmosphäre⁠ an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Gebiet über einen längeren Zeitraum. Als Zeitspanne für Untersuchungen des Klimas empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (⁠WMO⁠ – World Meteorological Organization) mindestens 30 Jahre, aber auch Betrachtungen über längere Zeiträume wie Jahrhunderte und Jahrtausende sind bei der Erforschung des Klimas gebräuchlich.

Wetter ist der physikalische Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem kurzen Zeitraum von Stunden bis hin zu wenigen Tagen. Dieser Zustand wird durch meteorologische Größen beschrieben, die an den meteorologischen Beobachtungsstationen regelmäßig gemessen und aufgezeichnet werden. Dazu zählen unter anderem Lufttemperatur, Luftdruck, Windgeschwindigkeit und Windrichtung, Luftfeuchte, Bewölkung und Niederschlag.

Als Witterung bezeichnen die Meteorologen den durchschnittlichen Charakter des Wetterablaufs an einem Ort oder in einem Gebiet über mehrere Tage bis zu mehreren Wochen.

 

© www.umweltbundesamt.de

Fakt ist:

  • Es gibt viele Hinweise darauf, dass Erwärmungstrends im Klimasystem sich selbst verstärken können.
  • Bei einem ungebremsten Klimawandel werden die wirtschaftlichen Schäden immens sein.
  • Der Klimawandel beeinflusst die Zahl und Stärke von Wetterextremen. Bei einer stetig steigenden Zahl kann die Forschung bereits Veränderungen nachweisen, etwa bei Hitzewellen, Extremniederschlägen und Dürren in manchen Regionen.
  • Zwar dürfte in manchen Regionen, etwa Sibirien, die Landwirtschaft vom Klimawandel profitieren – doch weltweit und langfristig überwiegen negative Folgen.

 

© www.klimafakten.de

Weitere Unterlagen

Veranstaltungen

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