Energieraumplanung

Energieraumplanung ist DIE Herangehensweise, mit der Gemeinden ihre Energie- und Klimazukunft nachhaltig positiv gestalten können. Das große Ziel dabei ist, Energie zu sparen, Kosten zu senken und drastisch weniger CO2 auszustoßen.

Die drei Themen, Energie, Mobilität und Siedlung sind eng miteinander verknüpft: Bei der Gewinnung erneuerbarer Energien wird Raum in Anspruch genommen. In kompakten und gemischten Siedlungen sind viele Alltagswege kürzer und können im Umweltverbund zurückgelegt werden. Kompakte Siedlungen können effizient mit Energie versorgt werden. Räumliche Nähe zwischen Energieerzeugung und -verbrauch reduziert Verluste.
Mit Hilfe der verbindenden Methode der Energieraumplanung können hierbei die besten Resultate für eine positive Energie- und Klima-Zukunft erzielt werden.

Einfache Handlungsempfehlungen

Ein wichtiger Schritt sich mit dem Thema der Energieraumplanung auseinanderzusetzen ist die Erstellung eines Sachbereichskonzept Energie. Die im Rahmen des Sachbereichskonzeptes Energie zu erarbeitenden energieraumplanerischen Strategien sollen die Entscheidungsträgerinnen und -träger für die Örtliche Raumplanung in die Lage versetzen, raumrelevante Entscheidungen mit energie- und klimapolitischen Zielsetzungen in Einklang zu bringen und damit auf kommunaler Ebene die räumlichen Voraussetzungen für die Energiewende und die Einhaltung internationaler Klimaschutzverpflichtungen zu schaffen.

Das Land Steiermark hat einen Leitfaden für die Erstellung eines Sachbereichskonzeptes Energie erstellt.

Weiterführende Informationen

Weitere Unterlagen

Steiermärkische Heizungs- und Klimadatenbank – Information Gemeinden download

Steiermärkische Heizungs- und Klimadatenbank – Information Gemeinden

Vorzeige­projekte

Förderungen

Fragen zu Mobilität

  • Wie soll die Mobilität in Ihrer Gemeinde zukünftig aussehen?
  • Wie kann man die Abhängigkeit vom Auto verringern?
  • Wen braucht es, um die Mobilitäts-Angebote zu verbessern?

Schritte zur Umsetzung

  • Erhebung und Darstellung der Versorgungsqualität im Umweltverbund, also mit öffentlichem Verkehr, Fuß- und Radwegen, Darstellung der Schwerpunkte des motorisierten Individualverkehrs (MIV)
  • Definition des beabsichtigten neuen Verhältnisses zwischen den Verkehrsmitteln (MIV und Umweltverbund = Modal Split)
  • Erstellung eines Mobilitätskonzeptes mit Maßnahmenvorschlägen
  • Integrierte Kommunikation zwischen den Bereichen, nach innen und außen

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