Stadtentwicklung Judenburg
Stadt-Atelier

Ansprechperson

DI Arch. Gernot Bittlingmaier
T: 0676/7875218
E: office@stadt-atelier.at

Ausgangssituation

Wie viele andere alte Städte auch hat Judenburg mit einer Leerstandsproblematik und einem Rückgang der Frequenz in der Innenstadt zu kämpfen, was durch ein großes Fachmarktzentrum in der Nachbargemeinde und die Entwicklungen im Online.Handel verstärkt wird. Viele Geschäftslokale und sogar ganze Häuser in der Innenstadt stehen leer. Das Angebot in der Innenstadt für Freizeitgestaltung und auch Nahversorgung nimmt ab, und die Substanz der leer stehenden Gebäude und mit ihr die Innenstadt als Gesamtes leiden unter der Nichtnutzung.

Ablauf der Umsetzung/gesetzte Maßnahmen

Der plan.JUDENBURG wurde zur Umsetzung auf drei Meilensteine fokussiert:

  1. Wohnquartier Kaserngasse
  2. Rathauspassage
  3. Mobilitätszentrum Kärntner Vorstadt

Parallel dazu wird als Querschnittsmaterie die Verkehrssituation hinsichtlich Umgang mit Fußverkehr, Parkplatzsituation etc. mitbehandelt. In weiterer
Folge geht es auch um die zukünftige Lokalisierung des Busbahnhofs und die bessere Verschränkung von Bus- und Bahnverkehr.

Der erste 2022 gestartete Umsetzungsschritt betrifft die Neuplanung der früheren Einkaufsstraße Kaserngasse als zukunftsorientiertes Wohnquartier (Neunutzung Erdgeschoßzonen, Gestaltung der öffentlichen Räume) als vom Land Steiermark geförderter LA21-Prozess.

Im Zuge dessen wird die Ortsbildschutzverordnung im Sinne der neuen Herausforderungen durch Altstadterhaltung, Klimaschutz und Klimawandel
(Sanierung, Nachverdichtung durch Dachgeschoßausbauten, PV in der Altstadt) überarbeitet.

Für ein besseres Leerstandsmanagement wurde ein detaillierter digitalisierter Katalog der Leerstände erstellt, mit dem auch außerorts geworben wird. Zur Einbettung in das städtische Umfeld wurde die Online-Plattform in-Judenburg.info geschaffen, auf der Judenburger Betriebe, Einrichtungen und das städtische Angebot präsentiert werden.

Erreichte Ziele

Das Land Steiermark und das Regionalmanagement Obersteiermark-West unterstützen den Partizipationsprozess „Wohnquartiersentwicklung Kaserngasse“ aktiv als Best Practice-Beispiel. Die Ergebnisse des Partizipationsprozesses und der Neufassung der Ortsbildschutzverordnung haben Pilotcharakter für das gesamte Aichfeld.

Finanzierung

• 50.000 € Gesamtkosten
• 75 % Förderung im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwickung 2014-2020 (Lokale Agenda 21)
• 25 % Eigenmittel SEG Judenburg GmbH

Weiterführende Informationen

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